Was man beim Abschluss einer Privaten Rentenversicherung beachten sollte
Beim Ausfüllen des Versicherungsantrages sollte man sich von einem fachlich versierten
Berater helfen lassen. Wichtig sind korrekte und vollständige Angaben zum Antragsteller und/oder der versicherten Person. Die Daten für den
Vertragsbeginn und Vertragsablauf müssen genau eingetragen werden. Nur so kann der Versicherungsschutz
umgehend gewährt werden.
Folgenreich kann die Angabe des Bezugsberechtigten für den Todesfall sein. Ist das
Bezugsrecht widerruflich, sind Änderungen jederzeit möglich. Wurde das Bezugsrecht jedoch unwiderruflich
eingeräumt, lässt es sich nur noch mit Zustimmung des oder der Bezugsberechtigten ändern. Wer sich bei dieser
Angabe unsicher ist, kann auch nach Policierung der Versicherung noch entscheiden, wer die Auszahlung nach
seinem Tod bekommen soll.
Normalerweise müssen bei Abschluss einer Rentenversicherung keine Gesundheitsfragen
beantwortet werden. Notwendig wird dies jedoch, wenn die Rentenversicherung mit einer
Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung kombiniert werden soll. In diesem Fall ist die korrekte Beantwortung
der zum Antrag in Schriftform gestellten Gesundheitsfragen wichtig. Unverzichtbar ist die genaue Angabe von
Vorerkrankungen. Hier sollte umfassend geantwortet werden. Auf Grundlage dieser Angaben muss die
Versicherungsgesellschaft die Beitragshöhe kalkulieren und über einen eventuellen Zuschlag entscheiden. Je
nach Höhe der gewünschten Versicherungssumme und dem Alter der zu versichernden Person sind unterschiedliche
Gesundheitsfragen zu beantworten. In einigen Fällen kann auch ein Arztbesuch notwendig werden. In jedem Fall
muss ein Hausarzt benannt werden, zumindest der Arzt, der sich mit dem Gesundheitszustand am besten
auskennt.
Wichtig ist die Lektüre des "Kleingedruckten", das über die Vertragsbedingungen
informiert. Alle erforderlichen Informationen sollen dem Interessenten bereits bei Antragstellung
ausgehändigt werden.