Was man beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung beachten sollte
Wichtig ist die Vereinbarung einer ausreichend hohen Berufsunfähigkeitsrente. Ihre individuelle Höhe sollte
sorgfältig und eventuell mit Hilfe eines fachkundigen Beraters ermittelt werden. Sie orientiert sich am
Nettoeinkommen. Weil Versicherungsverträge in den Regel eine Laufzeit über mehrere Jahrzehnte haben, sollte
gewährleistet sein, dass der Versicherte die Prämien bequem aufbringen kann.
Beim Ausfüllen des Versicherungsantrages ist die Unterstützung eines Beraters sinnvoll. Denn die Angaben zum
Antragsteller und/oder der versicherten Person sowie die Daten
für den Vertragsbeginn und -ablauf müssen korrekt und vollständig eingetragen werden. Nur so kann der
gewünschte Versicherungsschutz umgehend gewährt werden.
Beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung sollten die in Schriftform zum Antrag gestellten
Gesundheitsfragen unbedingt korrekt und vollständig beantwortet werden. Unverzichtbar ist die genaue Angabe
von Vorerkrankungen. Hier sollte umfassend geantwortet werden. Auf Grundlage dieser Angaben muss die
Versicherungsgesellschaft die Beitragshöhe kalkulieren und über einen eventuellen Zuschlag entscheiden. Je
nach Höhe der gewünschten Berufsunfähigkeitsrente und dem Alter der zu versichernden Person sind
unterschiedliche Gesundheitsfragen zu beantworten. In einigen Fällen kann auch ein Arztbesuch notwendig
werden. In jedem Fall muss ein Hausarzt benannt werden, zumindest der Arzt, der sich mit dem
Gesundheitszustand am besten auskennt.
Wichtig ist die Lektüre des „Kleingedruckten“, das über die Vertragsbedingungen informiert.
Alle erforderlichen Informationen sollen dem Interessenten bereits bei Auftragstellung ausgehändigt
werden.