Was beim Abschluss einer betrieblichen Altersversorgung zu beachten ist
Arbeitnehmer sollten sich immer zuerst erkundigen, ob in ihrem Betrieb bereits eine betriebliche
Altersversorgung besteht und wie diese ausgestaltet ist. Wird sie im Rahmen einer Betriebsvereinbarung oder
eines Tarifvertrages angeboten?
Bietet das Unternehmen eine solche Versorgung an, ist die persönliche Situation zu prüfen. Ist es
beispielsweise sinnvoll, die Riesterförderung über den Betrieb oder besser privat zu nutzenBestehen weitere
private und/oder private Vorsorgeverträge und wie viel Geld kann zuverlässig über mehrere Jahre in einen
betrieblichen Vorsorgevertrag eingezahlt werden?
Wenn das Unternehmen keine betriebliche Vorsorge anbietet, kann der Arbeitnehmer verlangen, dass sein Chef
eine Direktversicherung für ihn bei einem Versicherungsunternehmen abschließt.
Wichtig ist die Wahl der richtigen Rentenhöhe, die optimale Nutzung aller steuerlichen Vorteile und eine
bedarfsgerechte Vereinbarung eventueller Zusatzbausteine wie Berufunfähigkeits- und Hinterbliebenenschutz.
Auf eine gründliche Beratung sollte daher nicht verzichtet werden.
Beim Ausfüllen des Vertrages sollte man sich von einem fachlich versierten Berater helfen lassen. Zu achten
ist auf korrekte und vollständige Angaben zum Antragsteller und/oder der versicherten Person. Die Daten für den
Vertragsbeginn und Vertragsablauf müssen genau eingetragen werden.
Bei der Betriebsrente muss kein zusätzlicher Antrag auf staatliche Förderung gestellt werden. Wer die
Riesterförderung im Rahmen seiner Betriebsrente nutzen will, sollte die Einzelheiten mit seinem
Versicherungsberater und/oder der Personalabteilung seines Betriebes besprechen.
Beim Abschluss einer Betriebsrente ist nicht in jedem Fall eine Gesundheitsprüfung erforderlich. Sie wird oftmals dann nötig, wenn
die Rentenversicherung mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung
oder/und einem Hinterbliebenenschutz kombiniert wird. In diesem Fall ist zu beachten, dass die
Gesundheitsfragen präzise und umfassend beantwortet werden.
Wichtig ist die sorgfältige Durchsicht des "Kleingedruckten". Es gibt Auskunft über alle Details
des Vertrages und über Rechte sowie Pflichten beider Vertragsparteien.