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Selbstständigkeit

Aus dem Hörsaal in die eigene Firma – davon träumen viele Absolventen. An brillanten Ideen mangelt es ihnen nicht. Die größere Herausforderung sind Umsetzung und Durchhaltevermögen. Denn bis das Unternehmen Früchte trägt, brauchen Gründer einen langen Atem. Und jede Menge Know-how.

Studienzeit nutzen

Strategisches Management, Finanzplanung, rechtliche und steuerliche Grundlagen: Wenn es Ihnen bei solchen Themen an Know-how fehlt, sollten Sie sich schon während Ihres Studiums schlaumachen. Viele Fachhochschulen und Universitäten bieten Seminare und Workshops für Existenzgründer an und beraten in Sprechstunden. Weiterbildung in Sachen Gründung und Selbstständigkeit bietet auch die Fernuniversität in Hagen. Dort erhalten Sie innerhalb eines halben Jahres das Rüstzeug für die Existenzgründung.
www.gruenderfernstudium.de

Der Business-Plan

Erfolgreicher Existenzgründer werden Sie nur mit einem gut durchdachten Konzept. Genau dafür ist der Business-Plan da. Er hilft Ihnen dabei, sich über Ihr genaues Vorgehen klar zu werden. Andererseits dient er als Grundlage, um Partner und finanzielle Förderer zu gewinnen. Wie ein guter Business-Plan aussieht, erfahren Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.
www.existenzgruender.de/selbstaendigkeit/planung/index.php

Wer Geld gibt

  • Wenn Sie Anspruch auf Arbeitslosengeld haben, können Sie bei der Arbeitsagentur den sogenannten Gründungszuschuss beantragen. Die Broschüre „Existenzgründung“ aus der Reihe Beruf – Bildung – Zukunft gibt erste Orientierung.
    www.arbeitsagentur.de
  • Förderkredite bekommen Existenzgründer, Freiberufler umittelständische Unternehmer von der KfW Mittelstandsbank. Beratungszentren gibt es in Berlin, Bonn und Frankfurt.
    www.kfw-mittelstandsbank.de
  • Venture-Capital-Gesellschaften investieren privates Beteiligungskapital in junge Unternehmen, die wenig Sicherheiten bieten können. Das Risiko für die Investoren ist deshalb hoch, die Rendite bei Erfolg allerdings auch.
    Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften
    www.bvk-ev.de
  • Erfahrene Unternehmer, sogenannte Business Angels, unterstützen junge Existenzgründer mit Kapital und Kontakten.
    www.business-angels.de

Die wichtigsten Helfer

Bei den ersten Schritten Richtung Selbstständigkeit sollten Sie sich professionelle Unterstützung holen. Die finden Sie beispielsweise bei den Industrie- und Handelskammern oder Handwerkskammern. Die Bundesländer bieten Existenzgründern ebenfalls Informationsstellen. In Nordrhein-Westfalen gibt es beispielsweise das GO!-Gründungsnetzwerk des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Weitere Anlaufstellen sind die Technologie- und Gründerzentren, die Unternehmensstartern in vielen Städten Büroräume und Infrastruktur zur Verfügung stellen – zu günstigen Bedingungen. Nützliche Infos für Ihre Pläne erhalten Sie darüber hinaus auf speziellen Existenzgründermessen. Ein Beispiel ist die Messe Start , die jedes Jahr in Nürnberg, Bremen und Essen stattfindet.


Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserer Rubrik Existenzgründer.

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