Vertrag
Der Ausbildungsvertrag regelt das Verhältnis zwischen Azubi und Unternehmen und ist somit die Grundlage der betrieblichen Ausbildung. Nach dem Berufsbildungsgesetz muss der Vertrag mindestens die folgenden Punkte enthalten:
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Art und Ziel der Berufsausbildung sowie Berufstätigkeit, für die ausgebildet werden soll
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Angaben zum inhaltlichen und zeitlichen Ablauf der Ausbildung
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Beginn und Dauer der Ausbildung
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Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte
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Dauer der regelmäßigen täglichen Ausbildungszeit
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Dauer der Probezeit
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Zahlung und Höhe der Vergütung
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Anzahl der Urlaubstage
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Kündigungsvoraussetzungen und -fristen
- Hinweis auf anzuwendende Tarifverträge, Betriebs- oder Dienstvereinbarungen
Der Vertrag muss vom Ausbilder und vom Auszubildenden unterschrieben werden. Bist du noch nicht volljährig, dann ist auch die Unterschrift deiner Eltern oder eines gesetzlichen Vertreters erforderlich. Anschließend wird der Vertrag bei der Handelskammer eingetragen. Hast du deine Ausbildung beendet und bleibst anschließend bei demselben Arbeitgeber, dann wird ein neuer Arbeitsvertrag abgeschlossen. Informationen über Ausbildungsverträge geben alle Handelskammern.
Das Beispiel eines Ausbildungsvertrags findest Du hier.
Tipp: Die Ausbildung verläuft nicht bei jedem ohne Probleme. Wenn sich im Betrieb beispielsweise niemand richtig um dich kümmert, dann kannst du dich an den Jugendverband des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) wenden. Erste Informationen gibt dir das Internetforum Doktor Azubi, in dem du anonym Fragen stellen kannst. Du findest es unter www.dgb-jugend.de.
Ausbildungsvertrag (PDF, 18 KB)
Hier finden Sie die Checkliste zum Ausbildungsvertrag.