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Gute Zeiten – schlechte Zeiten

Schmetterlinge im Bauch und der Wunsch, jede freie Minute mit dem Partner zu verbringen: Das zeichnet den Beginn einer Liebe aus. So schön wie der Anfang einer Beziehung, so traurig und schmerzvoll sind die Krisen. Sie bieten dem Paar jedoch die Chance, daraus gestärkt hervorzugehen und die Liebe neu zu beflügeln. Wichtig ist es, die ersten Anzeichen einer Krise zu entdecken und darauf zu reagieren.

Erste Anzeichen

Jeder sollte in einer Partnerschaft das Recht haben, mal schlecht gelaunt zu sein, einem eigenen Hobby nachzugehen und seine Freunde allein zu treffen. Anders sieht es aus, wenn sich der Partner kaum noch an Absprachen hält und Aufgaben in Familie oder Haushalt nicht mehr oder deutlich weniger wahrnimmt. Dann scheint er das Interesse an der Beziehung verloren zu haben und flieht in seine eigene Welt. Ein weiteres Krisenzeichen ist, wenn ein Partner in Gegenwart von Freunden schlecht über den anderen redet oder sich über ihn lustig macht. Das zeigt, dass ihm der nötige Respekt vor dem anderen fehlt.

Reden hilft

Sobald ein Partner das Gefühl hat, dass die Beziehung in der Krise steckt, sollte er dies ansprechen. Ein Trick ist, im klärenden Gespräch vor allem Ich-Botschaften zu verwenden, um so deutlich zu machen, dass die eigene Ansicht vorgebracht wird. Vorwürfe und Du-Sätze wirken hingegen oft aggressiv und verletzend. Im Gespräch sollten keine alten Rechnungen beglichen werden, vielmehr ist es wichtig, über schöne Ereignisse in der Beziehung zu sprechen. Ganz wichtig: gemeinsam lachen.

Achtung Seitensprung

Jeder Zweite geht in seinem Leben mindestens einmal fremd. Damit kommt das Thema irgendwann in fast jeder Beziehung auf den Tisch. Wenn sich das Paar offen und ehrlich mit der Untreue auseinandersetzt, ist das schmerzlich, aber hilfreich. Die Krise kann der Beziehung dann neue Impulse geben. Es gilt zu klären, was beide in der Beziehung genossen oder auch vermisst haben. Ein einfaches Verzeihen und hoffen, dass es nicht erneut passiert, bringt nichts.

Problem Arbeitslosigkeit

Wer seinen Job verliert, fühlt sich oft nutzlos und leer. Das kann auch negative Auswirkungen auf die Beziehung haben – vor allem, wenn der eine nun finanziell vom anderen abhängig ist. Gerade in dieser schwierigen Situation ist es wichtig, gemeinsam etwas zu unternehmen und die Sorgen auch mal zu vergessen. Gleichzeitig sollten sich arbeitslose Partner neben der Jobsuche weitere sinnvolle Beschäftigungen suchen, zum Beispiel ein neues Hobby oder ein Ehrenamt. So bleibt das Gefühl erhalten, aktiv am Leben teilzunehmen. Bei Doppelverdienern sollte der berufstätige Partner Erzählungen über Erfolge im Job zurückhalten. Dies frustriert den anderen unnötig.

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