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Unternehmenskultur

Siezen oder duzen Sie sich in der Firma? Treten Ihre Mitarbeiter morgens im Freizeitlook oder in Kostüm und Anzug an? Vertrauen Sie ausgeprägten oder flachen Hierarchien? Unternehmenskultur ist eine Mischung aus geschriebenen und ungeschriebenen Gesetzen, aus Normen und Verhaltensregeln. Im Idealfall bietet sie Orientierung und Sicherheit, ohne den Freiraum des einzelnen Mitarbeiters zu sehr einzuengen.

Von Dresscode bis Pünktlichkeit

Richtig und falsch gibt es bei der Unternehmenskultur nicht. Ein strenger Dresscode ist so gut wie ein lockerer, solange Sie, Ihre Mitarbeiter und vor allem Ihre Kunden gut damit leben können. Ob der Betrieb bei Ihnen pünktlich morgens um sieben beginnt oder die Mitarbeiter sich gegen halb zehn den ersten Kaffee holen, ist im Prinzip egal – solange die Kunden nicht seit Stunden vergeblich anrufen. Und während der eine das produktive Chaos bevorzugt, weil er erst dann mit seinem Team so richtig kreativ wird, braucht der andere eine klare Ordnung bei der Aufgabenverteilung, weil er sonst den Überblick verliert. Reine Geschmackssache ist Letzteres allerdings nicht. Die Erfahrung zeigt, dass viele junge Unternehmen, wenn sie wachsen, Strukturen der Zusammenarbeit festlegen müssen. Vertraut man Experten, dann ist spätestens bei 20, maximal 30 Mitarbeitern Schluss mit der Gleichberechtigung. Und bei 50, spätestens bei 60 Mitarbeitern brauchen Sie schon die zweite Hierarchiestufe. Denn mehr als fünf bis sieben Leute, so die Meinung der Fachleute, kann niemand vernünftig führen.

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