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Babys Bedürfnisse

Die ersten Wochen nach der Geburt sind für Eltern und Kind eine spannende Zeit. Nach neun Monaten im Mutterleib erlebt das Baby eine neue Welt voller ungewohnter Geräusche, Gerüche und Eindrücke. Auch sein Körper ist vollauf damit beschäftigt, sich an die veränderten Lebensbedingungen zu gewöhnen. Das kann ganz schön anstrengend sein. In dieser Zeit braucht der Nachwuchs vor allem drei Dinge: Nahrung, Schlaf – und die liebevolle Fürsorge von Mama und Papa.

Die richtige Starthilfe

Basis für die richtige Entwicklung Ihres Kindes ist seine Ernährung. Die meisten Frauen entscheiden sich erst einmal dafür, zu stillen. Mit gutem Grund: Denn Muttermilch versorgt den Nachwuchs mit wichtigen Nährstoffen und hilft seinem Immunsystem, sich vor Krankheiten zu schützen.

Die Qualität der Muttermilch hängt vor allem von Ihrer Ernährung ab. Jede Frau, die stillt, sollte gesund und vor allem ausreichend essen. Auch wenn von der Schwangerschaft ein paar Kilos zuviel auf den Hüften geblieben sind – in den ersten Monaten nach der Geburt sollten Sie keine Diät machen. Im Gegenteil: Wer stillt, braucht täglich rund 650 Kilokalorien mehr als sonst, um dem Nachwuchs genügend Nährstoffe geben zu können.

Vorsicht bei Alternativen

Einige Mütter können oder wollen ihre Kinder nicht stillen. In diesen Fällen bietet sich sogenannte Säuglingsmilch an, die es ganz normal im Handel zu kaufen gibt. Sie ist speziell auf die Bedürfnisse von Babys abgestimmt und liefert die nötigen Nähr- und Aufbaustoffe. Kuhmilch ist als Zusatznahrung ungeeignet: Sie enthält zu viel Eiweiß und Mineralstoffe, dafür aber wenig Fettsäuren und Vitamine.

Abstillen

Eine Frage, die sich jede Mutter früher oder später stellt: Wie lange gebe ich meinem Kind die Brust? Zwischen dem vierten und sechsten Monat reicht Stillen allein nicht mehr aus. Das Baby wächst in diesem Alter sehr schnell und braucht Nährstoffe, die in der Muttermilch nicht genügend oder gar nicht vorkommen, wie etwa Eisen oder Ballaststoffe. Spätestens wenn der Säugling über längere Zeit nicht mehr zunimmt, sollten Sie mit Beikost starten.

Damit die Ernährungsumstellung klappt, anfangs am besten ein bis zwei Löffel Brei zwischen dem Stillen zufüttern und die Menge im Laufe der Wochen langsam steigern. So kann sich das Kleine allmählich an den Geschmack gewöhnen.

Schlaf Kindlein, schlaf …

Im Mutterleib bekommen Babys kontinuierlich Nahrung. Daher ist es für sie ungewohnt, einen Essensrhythmus einzuhalten. Bei manchen Säuglingen gelingt die Umstellung im Handumdrehen, andere brauchen länger. In dieser Zeit müssen Sie Ihr Leben mit den Bedürfnissen des Neugeborenen in Einklang bringen.

Konkret heißt das: Sie kommen zu weniger Ruhe, ihre Schlafphasen werden kürzer. Denn über Tag und Nacht verteilt will ein Baby durchschnittlich sechs Mal gefüttert werden, also alle vier Stunden. Ein kleiner Trost: Nach der mitternächtlichen Mahlzeit schlafen Kinder häufig fünf bis sechs Stunden am Stück. Überhaupt zählt Schlummern neben Essen zu den Hauptbeschäftigungen eines Babys. Neugeborene schlafen 18 Stunden täglich, in den Folgemonaten sind es etwa 14, allerdings verteilt auf mehrere kurze Phasen.

Einschlafen – aber wie?

Es gibt Babys, die ihren Eltern keine großen Probleme bereiten. Doch die meisten brauchen Zeit, bis sie anstandslos ein- und durchschlafen. Ein Allheilmittel, das den Nachwuchs schlummern lässt, existiert leider nicht. Ein paar Tricks können aber dabei helfen, Kinder zur Ruhe zu bringen.

  • Achten Sie auf Müdigkeitssignale. Wenn ein Baby sich etwa die Augen reibt oder gähnt, heißt das: Zeit fürs Bettchen. Ist der richtige Moment verpasst, wird das Kind unzufrieden und knatschig. Eltern haben es dann umso schwerer, es zum Einschlafen zu bewegen
  • Legen Sie Ihr Baby zu festen Zeiten und nach bestimmten Ritualen hin: Zum Beispiel nach dem Essen ein wenig auf dem Sofa kuscheln, ein Liedchen vorsingen – und dann ab ins Bett. Der feste Ablauf hilft ihm dabei, sich an regelmäßige Schlafzeiten zu gewöhnen.
  • Lassen Sie Ihr Kind morgens nicht zu lange schlummern. Hat der Nachwuchs ausreichend Ruhe bekommen, können Sie ihn unbesorgt wecken, am besten immer zur gleichen Uhrzeit. Auch das trägt dazu bei, dass das Baby einen festen Schlaf-Wach-Rhythmus entwickelt.

Surftipps

Ratgeber für gesunde und glückliche Kinder
www.babyernaehrung.de
Seit über zehn Jahren bietet die Seite Informationen, Tipps und nützliche Ideen zu Stillen und Babynahrung an.

Das Online-Magazin für Mamis und Papis
www.rund-ums-baby.de
Hier können Sie sich beraten lassen und mit anderen (werdenden) Müttern und Vätern austauschen.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
www.kindergesundheit-info.de
Ein umfassendes Informationsangebot zum Kinderschlaf stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bereit.

 

 

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