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Auslandseinsatz

Wenn Sie eine fremde Sprache fließend sprechen und international denken und handeln, kann Sie das beruflich voranbringen. Beste Möglichkeit, diese Fähigkeiten zu erlangen: ein Auslandsaufenthalt. Dabei kommt es vor allem auf die richtige Vorbereitung an.

Stelle suchen

Auskunft über die jeweilige Arbeitsmarktlage in Ihrem Wunschland erhalten Sie bei der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung. Sie können sich auch an die entsprechende Botschaft wenden. Bei der konkreten Suche nach einem Job sind Online-Börsen hilfreich. Mittlerweile gibt es auch auf deutschen Seiten viele Inserate ausländischer Unternehmen. Eine ausführliche Liste mit internationalen Stellenbörsen nach Ländern sortiert finden Sie unter www.stellenboersen.de.


Stipendien beantragen

Wenn Sie Deutschland nur für einen kurzen Zeitraum verlassen wollen, können Sie sich nach einem Austauschprogramm oder Stipendium umsehen. Die InWEnt - Internationale Weiterbildung und Entwicklung gemeinnützige GmbH beispielsweise bietet eine ganze Reihe von Auslandsprogrammen für junge Berufstätige an. Andere Stipendien werden speziell für bestimmte Berufsgruppen ausgeschrieben: Wenn Sie Denkmalpfleger sind, können Sie sich zum Beispiel beim Zentralverband des Deutschen Handwerks für Stipendien in Venedig bewerben. Und das deutsch-französische Jugendwerk organisiert einen Austausch für Bibliothekare.


Arbeitsaufenthalt vorbereiten

Innerhalb der EU gilt die so genannte Freizügigkeit: Sie können in jedem Land arbeiten und brauchen dafür keine besondere Erlaubnis. Allerdings müssen Sie in den meisten EU-Staaten nach spätestens sechs Monaten eine Aufenthaltserlaubnis beantragen. Über die genauen Regelungen in den einzelnen Ländern können Sie sich bei EURES (European Employment Services) informieren. Wenn es Sie in ein Land außerhalb Europas zieht, brauchen Sie in der Regel ein Einwanderungsvisum und eine Arbeitserlaubnis auch hier hilft die Zentralstelle für Arbeitsvermittlung. Was Sie bei der Bewerbung im Ausland beachten sollten, erfahren Sie hier (PDF, 74KB). Ausführliche Informationen zu den Modalitäten in einzelnen Ländern können Sie außerdem unter www.jobpilot.de nachlesen.


Kultur kennen lernen

Um fit in der Sprache Ihres Gastlandes zu werden, können Sie vorher einen Sprachkurs machen zum Beispiel bei einer Volkshochschule. Aber wahrscheinlich wollen Sie sich auch über Sitten und Gebräuche informieren. Versuchen Sie es doch mal mit einem Tandem: Das ist ein Modell, bei dem sich zwei Menschen aus unterschiedlichen Ländern regelmäßig treffen, um mehr über die Kultur oder die Sprache des jeweils anderen zu erfahren. So genannte E-Tandem-Partner vermittelt die Tandem Agency der Universität Bochum.

Weitere Infos zum Thema Arbeiten im Ausland finden Sie unter Uniabsolventen  .

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