Weniger Gehalt – weniger Rente?
25.03.2010
Frauen erhalten noch immer weniger Lohn als Männer / Das Informationszentrum der deutschen Versicherer ZUKUNFT klipp+klar informiert zum „Equal Pay Day“
Die Unterschiede beim Arbeitsentgelt zwischen Frauen und Männern sind nach wie vor groß. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes liegt der durchschnittliche Bruttostundenlohn von Frauen 23 Prozent unter dem von Männern. Auf dieses Ungleichgewicht macht der Aktionstag „Equal Pay Day“ aufmerksam, der am 26. März stattfindet. In ganz Deutschland wird es Aktionen und Veranstaltungen zum Thema Entgeltunterschiede zwischen Männern und Frauen geben. Der Termin des Aktionstages markiert den Zeitraum, den Frauen in Deutschland über den Jahreswechsel hinaus arbeiten müssen, um auf das durchschnittliche Vorjahresgehalt von Männern zu kommen.
Die Entgeltunterschiede machen sich aber nicht nur auf dem Gehaltszettel bemerkbar. Darauf weist das Informationszentrum der deutschen Versicherer ZUKUNFT klipp+klar hin. So arbeiten Frauen häufiger in Berufen, in denen sie weniger verdienen können. Frauen sind auch seltener in besser bezahlten Führungspositionen vertreten. So ist der Abstand beim Gehalt in den wissenschaftlich-technischen Berufsfeldern, wo Männer häufig in leitender Position sind, mit 34 Prozent besonders groß. Das wirkt sich negativ auf die weitere Gehaltsentwicklung aus, hat aber auch zur Folge, dass die Ansprüche von Frauen aus der gesetzlichen Rente geringer sind. Hinzu kommt, dass es vielen Frauen durch Kindererziehung und Teilzeitarbeit schwerer fällt als Männern, eigene Rentenansprüche aufzubauen.
Welche Möglichkeiten haben Frauen, sich trotz allem eine private Altersvorsorge konsequent aufzubauen? Wie lässt sich ein finanzielles Polster für später aufbauen, auch wenn das Geld eher knapp ist? Darüber informieren die Berater des Informationszentrum der deutschen Versicherer ZUKUNFT klipp+klar unter der kostenlosen Hotline 0800 / 33 99 399.
Ansprechpartner:
Stephan Gelhausen
Tel.: 0 30 / 20 20 – 55 70
E-Mail: s.gelhausen@gdv.de
Pressemeldung zum Equal-Pay-Day (PDF, 47 KB)